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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 07.02.18 , gültig bis Mi. 14.02.18

20. Verleihung des Preises der Ludwig-Marum-Stiftung

Der LMG-World-Ausschuss wurde ausgezeichnet und Annika Schober gewürdigt

In diesem Jahre zeichnete die Ludwig-Marum-Stiftung, der Nicola Bodner, Elke Engelmann, Esther Erwin, Rüdiger Horst, Pauline Leber, Esther Pfändner und Annette Roser angehören, den LMG-World-Ausschuss aus. Sarah Frech und Luckas Wacker bedankten sich für diese Auszeichnung und nahmen die Urkunde und einen Geldbetrag entgegen. Die ehemalige Schülerin am Ludwig-Marum-Gymnasium, Annika Schober, wurde für ihr Engagement im Verein „Bildung ist Leben – Elimu ni Uhai / Tansania“ gewürdigt.

Auch 2018 nahm die 76-jährige Andrée Fischer-Marum aus Berlin, die Enkelin Ludwig-Marums, an der Feierstunde teil. Sie erinnerte an die Gründung der Ludwig-Marum-Stiftung und bezeichnete deren Entwicklung im Laufe der vergangenen Jahre als fantastisch. Der Eigeninitiative des LMG-World-Ausschuss vergab sie das Prädikat „bewundernswert“.

Bei der feierlichen Preisverleihung der Ludwig-Marum-Stiftung im Bildungszentrum spürte man die Verbundenheit mit Ludwig Marum, dem Namensgeber des Pfinztaler Gymnasiums, auch noch 84 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod im Konzentrationslager Kislau bei Bruchsal. Diese Verbundenheit, das Wachsen und Verwurzeln, wurde mit der Pflanzung eines Baumes (Platane) durch Andrée Fischer-Marum, Elke Engelmann und Nicola Bodner an der Südseite des Schulgebäudes an der Schlossgartenstraße sichtbar gemacht.

Die Preisträger:

Der LMG-World-Ausschuss der 2018:

Die Mitglieder Ilona Avci, Marlene und Simone Berger, Johanna Brenk, Amelie Epp, Esther Erwin, Sarah Frech, Runa Halfinger, Louisa Klahr, Stella Reichenbacher, Anne Schellhorn, Johanna Schliebitz, Katrin Schwarz, Rebecca Schwebs und Lukas Wacker haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit der Planung und Gestaltung von kreativen Projekten den Fokus auf aktuelle Probleme zu lenken. Dies geschehe seit fünf Jahren, sagte Katja Steinmetz in ihrer Laudatio. Die Lehrerin am LMG würdigte diese sinnhafte Aufgabe zur Stärkung des Schulgeistes und einhergehender Zeichensetzung. Mit einer Power-Point-Präsentation wurde an eine Auswahl zahlreicher Beispiele erinnert, wie an den 7. Juli 2016, als vom Schulhof 499 bunte Luftballons, mit dem Hinweis „Dieser Luftballon ist Teil einer Anti-Rassismus-Aktion des Ludwig-Marum-Gymnasiums Pfinztal“ in den Himmel stiegen. Überhaupt seien Aktivitäten und Engagement der Schüler kein Selbstläufer, wurde für aktive Unterstützung im Zeichen von gemeinschaftsstärkender Kraft für die Erinnerungskultur geworben.

Annika Schober:

Die ehemalige Schülerin am Ludwig-Marum-Gymnasium, Annika Schober, wurde von der Ludwig-Marum-Stiftung für ihr Engagement im Verein „Bildung ist Leben – Elimu ni Uhai / Tansania“ gewürdigt.

Susanne Baer, Richterin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, gab ihrer Gedenkrede für die Opfer des Nationalsozialismus die Überschrift „Nie wieder“ und berichtete aus ihrer täglichen Arbeit: „Ich finde es unerträglich, wenn Vorurteile ausgrenzen, so wie in der Gegenwart. Daher sei jeder aufgerufen, bei kleinen Vorboten genau hinzusehen, dabei Haltung zeigen, aufrecht bleiben und gegen den Strom schwimmen. Die Erinnerung an das Unrecht darf nicht vergessen werden. Es gelte, das Grundgesetz in den Alltag und das Mor-gen zu übersetzen, sich an Werten und Grundgesetzversprechungen zu orientieren.“

Für die musikalische Gestaltung der Feierstunde sorgte das LMG-Streichorchester (Leitung Harriet Fischer), Fabian Gadelmeier am Flügel sowie das Gesangstrio Eva Gäßler, Julia Gäßler und Isabell Popp (Klavier).





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