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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 19.02.20 , gültig bis Mi. 26.02.20

Zweites Einsatzfahrzeug für örtliche Notfallhilfe in Söllingen

Sperrung des Bahnübergangs macht Anschaffung notwendig

Für den DRK Ortsverein Söllingen mit seinen Sanitätsbereitschaften Kleinsteinbach und Söllingen gehört die örtliche Notfallhilfe für Kleinsteinbach und Söllingen zum Leistungsspektrum, und das bereits seit vielen Jahren. Die Einsatzzahlen belegen die große Notwendigkeit dieser Einrichtung. Waren es 2014 insgesamt 104 Alarme, die zu 102 Einsätzen führten, wurde bei der gerade abgehaltenen Jahreshauptversammlung die Bilanz für 2019 mit 209 Alarmen und 180 Einsätzen gezogen, was eine Zunahme um 84 Prozent bedeutet. Um auch 2020 diese Arbeit bei der Rettung von Menschenleben zu gewährleisten, wurde jetzt ein zweites Rettungsfahrzeug in Dienst gestellt. Grund dafür war die Sperrung des Söllinger Bahnübergangs. Nicht mehr passierbare 15 Meter (die Strecke zwischen den Bahnschranken) machen nun eine zusätzliche Strecke von 1 250 Metern erforderlich und damit eine Notfallhilfe der örtlichen DRK Bereitschaft in angemessener Zeit für den nördlichen Ortsteil von Söllingen nahezu unmöglich. Das DRK hat deshalb gehandelt, sagte Vorsitzender Günter Maag, und deutete auf das neue Fahrzeug, einen vom DRK Kreisverband Karlsruhe übernommenen Notarztwagen. In Summe waren dafür 6 000 Euro erforderlich, wobei die Gemeinde Pfinztal einen Zuschuss von 30 Prozent gewährte. Über die gute Lösung sei man dankbar und froh, machte Bürgermeisterin Nicola Bodner deutlich, nachdem man sich bereits im zeitigen Vorfeld zu dieser wichtigen Thematik an einen Tisch gesetzt hatte. Mit dem zweiten Einsatzfahrzeug, dessen Standort künftig im nördlichen Ortsteil sein wird, erhält der bisher für die Notfallhilfe genutzte Rettungstransportwagen (Standort beim Feuerwehrgerätehaus) Verstärkung. Überhaupt, so Günter Maag, habe man beim DRK Ortsverein in Sachen Notfallhilfe frühzeitig die Notwendigkeit erkannt, sich anders aufzustellen. Die zum Notfallhilfe-Team gehörenden Carolin Denker, Hannes und Thomas Grötschel, Günter und Simon Maag sowie Thorsten Müller jedenfalls sind überzeugt, auch weiterhin die örtliche Notfallhilfe (rund um die Uhr und an jedem Tag) in der bisherigen Verlässlichkeit und Pünktlichkeit gewährleisten zu können.

 





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