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NEPP - Naturerlebnispfad Pfinztal

Das Wildgehege ist nicht mehr, dafür ist im Söllinger Walddistrikt "Dammschlag" nunmehr ein Natur-Erlebnis-Pfad-Pfinztal (kurz N.E.P.P. genannt) entstanden. Ein Rundkurs mit bislang 16 Stationen soll in erster Linie die Begegnung in und mit der Natur fördern. Die Einrichtung selbst kann zumindest in der Region als Vorzeigeobjekt bezeichnet werden, denn ähnliches gibt es in unserem Raum noch nicht. Aufgewendet wurden an reinen Materialkosten rund 10 000 €, die aus der kommunalen Haushaltstelle "Naturerlebnispfad Wildgehege" flossen. Die Arbeiten selbst, die gut 18 Monate währten, wurden unentgeltlich erledigt. Hierfür gilt der Dank der BUND Ortsgruppe Pfinztal, der Forstverwaltung Pfinztal, der Grund- und Hauptschule Söllingen, dem Ludwig Marum-Gymnasium Pfinztal, der Grundschule Kleinsteinbach, dem Imkerverein "Unteres Pfinztal", dem Umwelt- und Gartenamt sowie dem Bauhof der Kommune. Alle haben sich auch bereit erklärt, den N.E.P.P. weiterhin als sog. Paten zu pflegen. Überlegungen und Gedanken zu diesem Projekt haben ihren Ursprung in der lokalen Agenda 21. Den eigentlichen Vorschub allerdings leistete jedoch der inzwischen legendäre Sturm "Lothar". An Weihnachten 2000 fegte er über die Region und machte dabei auch das Wildgehege regelrecht platt. Was danach in Theorie und Praxis alles besprochen und bewirkt wurde, findet nun sein großartiges Resultat als "Natur-Erlebnis-Pfad-Pfinztal". Nach einem "Heckenlehrpfad" (in Berghausen), einem "Skulpturenweg" (in Kleinsteinbach), einem "Gewässerlehrpfad" (entlang der Pfinz zwischen Berghausen und Söllingen) sowie dem "Kreuzwanderweg" (in Wöschbach) ist N.E.P.P. die Nummer 5 auf der Liste der Pfinztaler Pfade.

Seine offizielle Einweihung am 18.07.03 fand breites Interesse. Nach der gemeinsam absolvierten Erstrunde (Länge des Rundweges 1250 Meter) hörte man, wie auch bereits immer wieder unterwegs, nur lobende Worte in jeglicher Hinsicht. Bestes Sommerwetter kam hinzu, also konnte uneingeschränkt alles was zum N.E.P.P. gehört beobachtet, erprobt und entdeckt werden. An den einzelnen Stationen wie "Waldtümpel", "Baumspiel", "Lebensraum Totholz", "Weidenhaus", "Barfußpfad", "Laubzersetzung" "Klangspiel", "Das Leben der Bienen", "Pirschpfad", "Lehmwand", "Nisthilfen für Höhlenbrüter", "Lebensraum Steinhaufen", "Fabelwesen", "Lebensraum Reisighaufen" und origineller Weitsprunggrube mit dokumentierten Bestmarken einzelner Waldtiere gaben Hans Bönisch (BUND), Mathias Köpf (Pfinztals Förster), Marianne Rahn (BUND), Uwe Renz (Pfinztals Umweltbeauftragter) und auch Bürgermeister a.D. Heinz E. Roser wichtige ergänzende Informationen. Überdies verband man die ganze Sache mit einem Quiz, Titel "Der Natur auf der Spur", und stellte dazu neun Fragen. Mitgemacht haben hierbei auch Nicolas (9 Jahre) und Philipp (11), bei dem für den schriftlichen Teil sein Opa Liebhard verantwortlich war.

In seinen Begrüßungsworten warb Bürgermeister a.D. Heinz E. Roser darum, die Gemeinde Pfinztal fortan nicht mehr zu aller erst über den Straßenverkehr zu definieren. Denn, und das muss in die Köpfe eines jeden Hiesigen und Auswärtigen: "Pfinztal, abseits von B10 und B 293, ist richtig entdeckenswert und toll". Dass es stimmt, bewies der N.E.P.P. der allerdings noch nicht sein endgültiges Gesicht hat, denn er soll weiter wachsen. Ideen sind gefragt. So ist, ohne sich zeitlich festzulegen, beabsichtigt ein "Waldklassenzimmer" einzurichten. Der "Natur-Erlebnis-Pfad Pfinztal" ist bestens angeschlossen an das Straßennetz. Wer ihn besuchen möchte, kann entweder über die Königsbacher Straße (S5 Haltestelle "Söllingen Bahnhof") bis zum Waldrand - hier sind auch Parkplätze vorhanden, tun; der Weg ist ausgeschildert. Oder, wenn man zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs ist, wesentlich bequemer, auch von Kleinsteinbach her, auf Höhe des Vereinsgeländes des Hundesportverein, Gewann "Dammwald", biegt der Weg unmittelbar zum Wald hin ab und sie stehen bereits vor den Info-Tafeln "Das Leben der Bienen", sind damit schon am Ziel. Hier ist es zweckmäßig die S5 an der Haltestelle "Kapellenstraße" zu verlassen.

Gedacht ist auch an diejenigen die einer illustrierten Vorabinfo bedürfen bzw. diese dann zur eigentlichen Exkursion auch mitnehmen und benützen können. Titel der sechsseitigen Farbbroschüre (herausgegeben von der Kommune) "Herzlich willkommen .... auf dem Natur-Erlebnis-Pfad Pfinztal". Sie gibt mit Fotos und Text Wichtiges in Kürze wider.

Also Sie sehen, das Ziel N.E.P.P. im "Dammschlag" ist sehens- und lohnenswert.

Weitere Informationen können Sie dem Faltblatt zum Natur-Erlebnis-Pfad Pfinztal entnehmen. Ihre Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung ist Herr Uwe Renz.

 

Bürgerbeteiligung am Naturerlebnispfad Pfinztal

Eine völlig neuartige Schaffung einer gemeindlichen Einrichtung sollte mit den Ideen und Taten der Bürger ins Leben gerufen werden. In einer ersten Informationsveranstaltung haben wir die Grundidee vorgestellt. Wir haben uns sehr über den großen Zuspruch gefreut und sind derzeit bereits in der Umsetzungsphase.

Platz für Stationen ist noch genügend vorhanden und deshalb brauchen wir Ihre Hilfe -als interessierten Bürger oder als ganzer Verein bzw. Interessensgruppe!

Wenn auch Sie eine Station einrichten wollen oder vielleicht die Pflege einer Station in Form einer Patenschaft übernehmen möchten, dann melden Sie sich einfach bei uns.

Uwe Renz
(Fachbereichsleiter Umwelt und Garten)
Rittnertstr. 3 · 76327 Pfinztal

Tel.: 07240 62-400
Fax: 07240 62-499
» Mehr Informationen
Fachbereich Umwelt und Garten
Rathaus III , Zimmer 104
Servicezeiten:
Mo.-Fr. 08.30 - 12.00 Uhr
Mo. 13.30 - 18:00 Uhr
Zuständigkeiten:
Leitung Fachbereich Umwelt- und Garten, Regenerative Energien, Projekte im Energiebereich
Formulare:
Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2007/2008 (PDF)
Luftreinhalte-/Aktionsplan für den Regierungsbezirk Karlsruhe - Teilplan Pfinztal (PDF)
Pfinztal ist seit 01.01.2010 Umweltzone (PDF)
Faltblatt zum Natur-Erlebnis-Pfad Pfinztal (PDF)
Geführte, öffentliche Wanderungen in Pfinztal (PDF)